Berichte 2024

Herzliche Gratulation zum Ehrenveteran, Hermann

20. Januar/ Neukirch-Egnach

Lebenslauf 30108 Hermann Bigler –

Ehrung für 50 Jahre Jodelgruppenmitgliedschaft

 

Hermann Bigler stiess gleich nach seiner Rekrutenschule zum Jodel-Doppelquartett Frauenfeld und wurde dem 1. Bass zugeteilt. In diesem Register singt er bis heute. Mit seiner kräftigen und sicheren Stimme ist er eine wichtige und tragende Säule im Chor. Auch das aktive Alphornspiel konnte ihn nie vom Singen abbringen.

Hermann ist ein bodenständiger, tief verwurzelter und liebenswerter Mitmensch, überall geschätzt und als früherer Briefträger in Frauenfeld bestens und breit bekannt. Auch wenn er heute die AHV nicht mehr an die Haustüren bringt, wird er, wo immer er auftaucht – auffällig oft von den Damen -umschwärmt.

Doch nichts mit Fremdgehen! Hermann ist seiner Ehefrau, seinen Kindern und Enkeln aber ebenso seiner zweiten Familie, dem Jodel-Doppelquartett Frauenfeld ein mehr als treuer Begleiter. Gleich im ersten Jahr im Jodel-Doppelquartett übernahm er die Verantwortung für die Tombola der jährlichen Unterhaltung und sprang Jahre später auch als umsichtiger Präsident ein. Mehrere Jahre steuerte er den Verein geschickt und fürsorglich. Hermann Bigler ist stets zur Stelle, wenn im Chor oder auch auf dem Hof eines Kameraden Arbeiten anstehen oder Hilfe und Unterstützung notwendig ist. Er organisiert unsere Unterkünfte und Essen an den Jodlerfesten, setzt unsere Festprogramme auf, montiert die Werbeplakate, bestimmt die Gastlokale nach der Probe  und vieles mehr. Das vielseitige und ideale Chormitglied!

Hermann, deine Tatkraft, deine Stimme, deine Hilfsbereitschaft, deine Geselligkeit und dein Leben für unser Brauchtum mögen vielen von uns ein Vorbild sein und uns auch noch lange begleiten!

 

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Frauenfeld, August 2023


Ein lang ersehntes Wiedersehen in St. Silvester FR!

13. und 14. Januar/ St. Silvester

Samstag, 13. Januar, 12 Uhr. Wir, die Grünen versammeln uns vor dem Probelokal, um eine Reise anzutreten, auf die wir uns schon lange gefreut haben. Sobald unsere Taschen im Schönholzer Car verstaut waren, ging die Reise mit unserem Chauffeur Michael hinter dem Steuer auch schon los in Richtung Fribourg.

Die Stimmung war gut. Sie wurde noch verbessert durch Odermatts Sieg bei der Lauberhorn Abfahrt, die wir natürlich gespannt verfolgten. In der Raststätte Grauholz gab es dann einen Kaffeehalt mit den ersten Liedern, da wir mit unseren grünen Trachten leicht aufgefallen sind.

In Fribourg angekommen bezogen wir unsere Hotelzimmer und hatten noch Zeit, uns mit einem Apéro auf den Abend einzustimmen.

Zurück im Car, in Richtung St. Silvester, durften wir eine imposante Aussicht auf die Stadt Fribourg geniessen. In St. Silvester wurden wir dann herzlich von unseren Freunden vom Echo va de Chrüzflue empfangen und auch gleich darauf mit Hamme, Suurchabis und Häppere verwöhnt.

Dann ging auch schon das witzige und kurzweilige Programm los, das wir mit unseren Liedern und Darbietungen vom Terzett «Jodlerfründschaft» mitgestalten durften. Für unsere Ostschweizer Ohren waren einige Wörter neu, die Witze kamen aber trotzdem an.

Das Lied «I mues es Schnäpsli ha» haben wir schon bald nach dem Programm umgesetzt, indem wir unsere mitgebrachten Schnapsgläser an der Bar füllen liessen. Natürlich mit Appenzeller. Dort wurde fleissig «gliedet» und die Kameradschaft gepflegt. In der Halle wurde zur Musik getanzt oder gemütlich geplaudert und genossen.

Dann kam ein weiteres Highlight auf uns zu: Der Gesamtchor. Unsere beiden Vereine so im Einklang singen zu hören ging unter die Haut. Ein wunderschönes Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Die Zeit verging wie im Flug und schon hiess es nach einem schönen Abschiedslied um 3 Uhr morgens: Aufbruch, zurück ins Hotel. Es folgte eine herzliche, vielleicht ein wenig wehmütige Verabschiedung und viele Umarmungen. Auf das wir uns bald wiedersehen dürfen!

Nach einer kurzen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück verabschiedeten wir uns dann auch von unseren Gastgebern im Ibis Hotel und machten uns auf den Heimweg.

An dieser Stelle möchten wir JDQler uns herzlich für dieses sagenhafte Wochenende bedanken.

Danke an Alex und Hermann, für die tolle Organisation!

Und natürlich vor Allem: Vielen lieben Dank unseren Freunden vom Echo va de Chrüzflue für die grosszügige Bewirtung und diesen wunderschönen Abend. Wir hoffen, dass unsere Freundschaft weiterhin bestehen bleibt und wir uns schon bald wiedersehen dürfen!

 

Bericht von Stefanie und Christine Tschanz

 

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