Berichte 2020

Ein Wochendende in Grindelwald

Ski-weekend der Frauenfelder Jodler/ 6. bis 8. März 2020 in Grindelwald

 

Am Freitagmorgen fuhr eine muntere Schar Frauenfelder Jodler Richtung Grindelwald. Unser Chauffeur Daniel Ankele lenkte uns souverän bis zur Talstation First.

 

Mit Sack und Pack beladen kamen wir nach 25ig minütiger Gondelfahrt im Berggasthaus First auf 2188 m ü. M an. Nachdem wir unsere gemütlichen 6er Zimmer bezogen hatten, wurde zuerst der Durst und Hunger gestillt.                                                                                                                                             Frisch gestärkt ging es nun auf die Piste. Leider war das Wetter nicht auf unsere Seite. Die Sicht war miserabel, was uns aber nicht davon abhielt, die Gegend zu erkunden. Natürlich sorgte das für einige Lacher.

 

Nach einem ausgiebigen Après-Ski genossen wir einen gemütlichen Abend, mit Aelplermaggaronen, viel Gesang und musikalischer Unterhaltung von Judith und Christoph Wick.

 

Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet erwartete uns nach einer kurzen Nacht. Mit viel Elan ging es auf die Piste. Oh jeh, Nebel und Neuschnee erwartete uns, was für einige Irrfahrten und Tiefschneeausflüge sorgte. Zum Mittag wurden wir mir einigen Sonnenstrahlen beschenkt, so konnten wir die schönen Pisten von Grindelwald geniessen.

 

Glücklich, müde und voller Erwartung freuten wir uns auf das Abendessen. Das Berggasthaus First verwöhnte uns mit einem feinen Fondue Chinoise. Natürlich sangen wir auch an diesem Abend bis   spät in die Nacht.  Zur Musik von Aurelia und Christoph schunkelten und tanzen wir wacker mit.

 

Nach einer noch kürzeren Nacht (Mit Kissenschlacht und Gekreische), hiess es schon wieder Packen und Zimmer abgeben. Der Sonntag zeigte sich in Grindelwald von seiner schönsten Seite. Sonnenschein, traumhafte Pisten und ein wunderbares Bergpanorama durften wir geniessen.  Glücklich und müde machten wir uns am Abend auf den Heimweg.

 

Herzlichen Dank an Thomas und Daniel Ankele für das wunderschöne Wochenende.

 

Christine Tschanz

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"Weisch no?" und "Machs guet!"

Jodler-Obig/ 29. Februar 2020 im Casino Frauenfeld

Trotz einiger Unsicherheiten bezüglich der Durchführung konnte unser Jodler-Obig ganz planmässig mit Bewilligung des Kantons stattfinden. Das Motto dieses lustigen, unbeschwerten, aber auch sehr emotionalem Abend lautete: «Weisch no?».  Im Zentrum standen unsere vier Jubilaren Ernst Müller, Kurt Schweizer, Fritz Eicher und Gery Grossenbacher. Das besondere an diesem Abend waren die «Einlagen», wie sie im Programmheft standen.  Bei diesen handelte es sich um Filmsequenzen, in denen unsere Jubilaren über Erlebnisse im Verein und ihre Beziehung zum Jodellied sprachen. Die Filmsequenzen wurden von uns jeweils durch ein «Zytliedli» angekündigt. Neben den Filmsequenzen sorgte das Schwyzerörgeliquartett Campagna für im Takt wippende Köpfe und tappende Finger mit ihren  Stücken, die direkt ins Ohr gingen. Für ein kleines Schmunzeln oder auch mal ein paar Lacher waren die Frauenfelder Jodlerküken mit ihren schönen und lustigen Liedern verantwortlich. Eines der Küken, Cyrill Buchter, führte zusammen mit Beni Buchter mit professioneller Gelassenheit durchs Programm.

 

Vor dem Programm und während der Pause wurde das Publikum mit Kartoffelsalat und heissem Beinschinken verköstigt oder konnte eine Torte von unserem Tortenbuffet geniessen. In der Pause gab es die Möglichkeit Lose zu kaufen, um damit hoffentlich einen tollen Preis aus unserer reichhaltigen Tombola, die unter der Leitung von Alex Schönenberger stand, zu gewinnen.

 

Am Ende des Programms, nachdem wir die Herbstsinfonie als Zugabe singen durfte, dieses Lied war auch in den Filmsequenzen immer mal wieder zu hören gewesen, kam der für uns Jodler emotionalste Teil: Wir haben auf der Bühne zwei unserer lieben Kameraden verabschiedet. Gery Grossenbacher wird ins Wallis ziehen und Christoph Wick wird in Lungern einen Betrieb pachten. Zum Abschied spielte dann unsere Huusmusig, bestehend aus Elias Schönenberger, Kurt Schweizer und Christoph Wick ihr Medley. Gery hat dafür seine «Chlefeli» mitgenommen und beim Medley mitgemacht.

 

Für uns Jodler war der Abend ein unvergessliches Erlebnis mit lustigen, traurigen und einfach nur schönen Momenten und wir hoffen, dass es unseren Zuhörern ähnlich erging.

 

Dieser Abend wäre nie möglich gewesen ohne unsere viele fleissigen Helfer, die uns super unterstützt haben und der Abend wäre auch nicht so schön geworden, wenn unsere Gäste sich entschieden hätten, zuhause zu bleiben.

 

Wir vom Jodel-Doppelquartett Frauenfeld bedanken uns herzlich bei Allen und wir freuen uns schon wieder aufs nächste Jahr.

 

Stefanie Tschanz

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Herzliche Gratulation an unsere Veteranen und Ehrenveteranen

Delegiertenversammlung NOSJV/ 18. Januar 2020 in Oberbüren

Kurt Schweizer                  

50 Jahre Mitgliedschaft & 25 Jahre Dirigent

 

Mit gerade einmal 15 Jahren ist Kurt Schweizer zum Jodeldoppelquartett Frauenfeld gekommen. Kein Wunder, wurde ihm das Singen doch in die Wiege gelegt. Das gemeinsame Jodeln mit der Mutter im Stall war für den jungen Kurt wohl genauso prägend wie die das aktive Jodelklubleben seines Vaters. Noch heute ist das Singen deshalb für ihn eine Verbindung zu seinen Wurzeln. Bei Berti Schaffert in Stettfurt hat sich Kurt weitergebildet. Um diese Kurse zu besuchen ist er jeweils mit dem Traktor und einer angehängten, kleinen Brücke gemeinsam mit Klubkameraden vom Berlingerhof in Üsslingen nach Stettfurt geholpert! Damals gab es eben noch keine „Mami-Taxis“. Begabung und fleissiges Üben liessen Kurt schon bald in Duetten mit der damaligen Jodlerin Alice Hofmann brillieren. Seine hervorragende 1. Tenor- und 2. Jodelstimme prägt den Klang des Jodeldoppelquartetts seither bis heute. Mit Wärme und Kraft schafft er es Geschichten zu erzählen und Emotionen auszudrücken, die mit Worten nicht fassbar wären. Hühnerhaut pur! 1996 übernahm Kurt die musikalische Leitung des Jodeldoppelquartetts vom NOSJV bekannten Werner Weiss. Bereits bei seinem ersten Jodlerfest, dem Eidgenössischen in Thun, konnte er mit dem Klub die Höchstnote erreichen. Seit mehreren Jahren ist Kurt auch im zweiten Jodelklub von Frauenfeld, bei den Stadtjodlern Heimelig Dirigent. Nicht nur sein musikalisches Können macht Kurt dabei zu einem herausragenden Leiter. Seine bernerische Gelassenheit, seine positive, ausgeglichene und zufriedene Art strahlt eine Ruhe und Motivation aus, welche die optimale Grundlage zum Jodeln legt. Während 25 Jahren Dirigentsein hat man Kurt noch nie ausrufen hören, während 50 Jahren Klubmitgliedschaft noch nie Star-Allüren festgestellt. Durchgehend hat Kurt auch das Schwyzerörgelispielen begleitet, er war in verschiedenen Funktionen im Vorstand des JDQF tätig und war natürlich auch eine tragende Figur beim bisherigen Höhepunkt des Vereins, dem eidgenössischen Jodlerfest 1999 in Frauenfeld. Lieber Kurt: Du bist für uns der Inbegriff eines Jodlers. Was du für das Jodeldoppelquartett Frauenfeld geleistet hast, kann nicht genügend gewürdigt werden. Wir hoffen innigst, dass du und deine wunderbare Stimme uns noch lange erhalten bleiben. Ganz herzliche Gratulation, deine Klubkammeraden vom Jodeldoppelquartett Frauenfeld

Ernst Müller      50 Jahre Mitgliedschaft

 

Seit Ernst vor 50 Jahren dem Jodeldoppelquartett Frauenfeld beigetreten ist, gibt es für Ihn fast nichts mehr anderes als das Jodeln. Er war und ist, ein Jodler mit Leib und Seele! Zuverlässig kam er in jede Probe, trotz teilweise schlechter Mobilität, zu Beginn sogar mit dem Traktor! Das Herz schlug bei Ernst derart für das Jodeln, dass sich die Familie manchmal beklagte, er habe nur noch Zeit für den Gesang! Mit seiner schönen und kräftigen 1 Tenor Stimme, seinem musikalischen Gehör und seinem hohen Qualitätsanspruch war Ernst stets eine Bereicherung für den Chor. In Duetten mit Alice Hofmann, der Jodlerin des Klubs, kam seine Stimme besonders zum Tragen. Ernst sang auch im Oratorienchor in Zürich mit, ein Erlebnis, von dem er noch lange begeistert erzählte. Sein Lieblingslied, äs Härbschtälät von Jakob Ummel drückt aus, was Ernst neben dem Jodeln noch stolz macht: Das Bauersein und dabei besonders seine Apfelbäume und seine Simmentalerkühe. Und damit ist Ernst der Beweis dafür, dass genauso wie frischer Most zur Bauernkost das Jodeln zum Bauernsein passt. Ernst ist und bleibt ein Buuräbuäb! Umso stolzer ist er jeweils alle drei Jahre, wenn auf seinem Hof ob Gachnang die Hofenerchilbi seines Jodeldoppelquartetts stattfindet. Dann vereint sich alles, was Ernst so sehr liebt. Jodeln und Bauer sein, Fröhlichkeit und Arbeitsdrang. Lieber Ernst, in den letzten Jahren ging es körperlich nicht mehr immer so, wie du es dir wünschst und kürzlich musstest du auch von deiner geliebten Ruth Abschied nehmen. Trotz alldem bist du dem Klub treu geblieben. Wir, deine Kameradinnen und Kameraden vom Jodeldoppelquartett Frauenfeld gratulieren dir von ganzem Herzen! Wir danken dir für alles, was du in den vergangen 50. Jahren für den Verein geleistet hast und wünschen dir, dass dir das Jodeln noch immer soviel Kraft schenkt wie früher!

Wir gratulieren auch unseren Veteranen Fritz Eicher und Gery Grossenbacher von ganzem Herzen!

 

 

 

 

Elias Schönenberger

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