Berichte 2024

Ski-, Wander-, und Höckliweekend im Hasliberg

10. und 11. Februar/ Hasliberg

Samstag, 10. Februar

 

5:30 Uhr:            Die Teilnehmer des Ski-Wander-Höckli Weekends treffen sich im Probelokal und geniessen feinen Kaffee von unserem Freund Fritz Burger. Nachdem wir diese erste Stärkung zu uns genommen haben, geht es schon los und unser grandioser Chauffeur Alex Schönenberger bringt uns in Richtung Berner Oberland!

07:00 Uhr:          Anruf von den Bergbahnen Meiringen-Hasliberg: Die Bergbahnen werden wegen starkem Wind nicht fahren. Egal, die Jodler setzen ihre Reise fort.

08:30 Uhr           Kaffeehalt und Lagebesprechung in einem Restaurant auf dem Brünig. Was machen wir, wenn wir nicht auf den Berg können? Wir entscheiden uns, im Restaurant Steinbock in Brienz Mittagessen zu gehen und davor das Trauffer Museum in Hofstetten zu besuchen.

10:30 Uhr:           Vor dem Trauffer Museum machen wir ein Gruppenfoto unter einer riesigen Holzkuh. Anschliessend besichtigen wir das «Kuhniversum». Es ist sehr eindrücklich, den Werdegang der Holzkühe zu sehen. Nach dem Rundgang bleibt noch etwas Zeit, bis wir nach Brienz müssen. Wir beschliessen, uns ins Bistro der Trauffer Erlebniswelt zu setzen. Nach kurzer Zeit werden die Örgeli ausgepackt und ein Lied angespielt. Leider bleibt es bei dem einen Stück, denn uns wird mitgeteilt, dass Musizieren und Singen nicht erwünscht sei. Schade! Die Getränke werden ausgetrunken und wir fahren früher als geplant nach Brienz.

12:10 Uhr:            Ankunft im Restaurant Steinbock in Brienz. Das Trittbrett vom Kleinbus funktioniert dank Alex Einsatz wieder automatisch. Im Restaurant steht bereits ein grosser Tisch für uns bereit und nach Rückfrage mit dem Servicepersonal ist auch klar: Hier darf gesungen und musiziert werden! Wir geniessen ein herrliches Mittagessen bei tollen Gastgebern und verbringen einige gemütliche Stunden.

15:00 Uhr:           Wir fahren wieder in die Höhe, um im Hotel einzuchecken. Anschliessend sind wir bei einer guten Freundin zum Kaffee eingeladen. Auch dort dürfen wir singen und musizieren.

17:30 Uhr            Damit wir für das Abendessen wieder Platz in unseren Mägen haben, machen wir einen Spaziergang durchs Dorf zurück zum Hotel Wetterhorn.

19:00 Uhr            Die Jodler treffen im Restaurant Wetterhorn ein. Wir geniessen ein leckeres Abendessen und musizieren und singen viel. Auch die kleinen Gäste des Hotels freuen sich über die Unterhaltung und tanzen zur Musik. Nach und nach gehen die anderen Gäste ins Bett, wir Grünen aber nicht. Auch wenn wir vom vielen Rumsitzen schon etwas müde sind, wissen wir: jetzt wird durchgezogen bis nach Mitternacht. Wir feiern gemeinsam in Aurelias Geburtstag hinein. Natürlich gehört neben dem Singen von «Happy Birthday» auch das Anstossen mit Appenzeller dazu. Danach machen wir uns auf den Heimweg in den Bären, wo wir unsere Zimmer haben.

 

Sonntag:

07:30 Uhr           Juhui! Die Bergbahnen fahren heute! Die Skifahrer und Skifahrerinnen des Jodlerklubs treffen sich zum Frühstück im Wetterhorn und brechen danach auf, um die Pisten unsicher zu machen.

08:30 Uhr           Die Wanderer und Höckler des Klubs treffen sich zum Frühstück und begeben sich dann aufgeteilt über verschiedene Routen in die Höhe. Einen ersten Zwischenstopp machen sie im Bärgbeizli Bidmi, wo es bereits nach dem ersten Lied einen Heuschnaps für alle gibt. Später heisst es dann: Weiter zur Mägisalp, wo wir fürs Mittagessen reserviert haben.

11:30 Uhr             Die Höckler, Wanderer und die Skifahrer treffen sich alle im Bergrestaurant Mägisalp. Das essen war super und natürlich mussten wir unserem Motto «Jödele, Örgele, Luschtig sii!» gerecht werden.

14:00 Uhr            Die Sicht verbessert sich und die Gruppe steigt ins Bähnli in Richtng Alpentower. Im Panoramarestaurant wird nochmal gesungen und gmusiget und natürlich auch wieder ein Schnaps getrunken, der uns freundlicherweise offeriert wurde.

15:30 Uhr            Der letzte Zwischenstopp war dann wieder das Bergbeizli Bidmi, wo auch die Skifahrer wieder dazustiessen. Zum Abschluss gab es noch ein feines Dessert und es wurde noch ein wenig Musik gemacht, bevor es für uns auf den Heimweg ging.

 

19:00 Uhr           Unser super Chauffeur Alex bringt uns sicher zurück nach Frauenfeld.

 

Vielen Dank an Christine und Alex für die grossartige Organisation!

Es war trotz wetterbedingten Planänderungen wunderbar!

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Herzliche Gratulation zum Ehrenveteran, Hermann

20. Januar/ Neukirch-Egnach

Lebenslauf 30108 Hermann Bigler –

Ehrung für 50 Jahre Jodelgruppenmitgliedschaft

 

Hermann Bigler stiess gleich nach seiner Rekrutenschule zum Jodel-Doppelquartett Frauenfeld und wurde dem 1. Bass zugeteilt. In diesem Register singt er bis heute. Mit seiner kräftigen und sicheren Stimme ist er eine wichtige und tragende Säule im Chor. Auch das aktive Alphornspiel konnte ihn nie vom Singen abbringen.

Hermann ist ein bodenständiger, tief verwurzelter und liebenswerter Mitmensch, überall geschätzt und als früherer Briefträger in Frauenfeld bestens und breit bekannt. Auch wenn er heute die AHV nicht mehr an die Haustüren bringt, wird er, wo immer er auftaucht – auffällig oft von den Damen -umschwärmt.

Doch nichts mit Fremdgehen! Hermann ist seiner Ehefrau, seinen Kindern und Enkeln aber ebenso seiner zweiten Familie, dem Jodel-Doppelquartett Frauenfeld ein mehr als treuer Begleiter. Gleich im ersten Jahr im Jodel-Doppelquartett übernahm er die Verantwortung für die Tombola der jährlichen Unterhaltung und sprang Jahre später auch als umsichtiger Präsident ein. Mehrere Jahre steuerte er den Verein geschickt und fürsorglich. Hermann Bigler ist stets zur Stelle, wenn im Chor oder auch auf dem Hof eines Kameraden Arbeiten anstehen oder Hilfe und Unterstützung notwendig ist. Er organisiert unsere Unterkünfte und Essen an den Jodlerfesten, setzt unsere Festprogramme auf, montiert die Werbeplakate, bestimmt die Gastlokale nach der Probe  und vieles mehr. Das vielseitige und ideale Chormitglied!

Hermann, deine Tatkraft, deine Stimme, deine Hilfsbereitschaft, deine Geselligkeit und dein Leben für unser Brauchtum mögen vielen von uns ein Vorbild sein und uns auch noch lange begleiten!

 

 

 

 

Frauenfeld, August 2023


Ein lang ersehntes Wiedersehen in St. Silvester FR!

13. und 14. Januar/ St. Silvester

Samstag, 13. Januar, 12 Uhr. Wir, die Grünen versammeln uns vor dem Probelokal, um eine Reise anzutreten, auf die wir uns schon lange gefreut haben. Sobald unsere Taschen im Schönholzer Car verstaut waren, ging die Reise mit unserem Chauffeur Michael hinter dem Steuer auch schon los in Richtung Fribourg.

Die Stimmung war gut. Sie wurde noch verbessert durch Odermatts Sieg bei der Lauberhorn Abfahrt, die wir natürlich gespannt verfolgten. In der Raststätte Grauholz gab es dann einen Kaffeehalt mit den ersten Liedern, da wir mit unseren grünen Trachten leicht aufgefallen sind.

In Fribourg angekommen bezogen wir unsere Hotelzimmer und hatten noch Zeit, uns mit einem Apéro auf den Abend einzustimmen.

Zurück im Car, in Richtung St. Silvester, durften wir eine imposante Aussicht auf die Stadt Fribourg geniessen. In St. Silvester wurden wir dann herzlich von unseren Freunden vom Echo va de Chrüzflue empfangen und auch gleich darauf mit Hamme, Suurchabis und Häppere verwöhnt.

Dann ging auch schon das witzige und kurzweilige Programm los, das wir mit unseren Liedern und Darbietungen vom Terzett «Jodlerfründschaft» mitgestalten durften. Für unsere Ostschweizer Ohren waren einige Wörter neu, die Witze kamen aber trotzdem an.

Das Lied «I mues es Schnäpsli ha» haben wir schon bald nach dem Programm umgesetzt, indem wir unsere mitgebrachten Schnapsgläser an der Bar füllen liessen. Natürlich mit Appenzeller. Dort wurde fleissig «gliedet» und die Kameradschaft gepflegt. In der Halle wurde zur Musik getanzt oder gemütlich geplaudert und genossen.

Dann kam ein weiteres Highlight auf uns zu: Der Gesamtchor. Unsere beiden Vereine so im Einklang singen zu hören ging unter die Haut. Ein wunderschönes Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Die Zeit verging wie im Flug und schon hiess es nach einem schönen Abschiedslied um 3 Uhr morgens: Aufbruch, zurück ins Hotel. Es folgte eine herzliche, vielleicht ein wenig wehmütige Verabschiedung und viele Umarmungen. Auf das wir uns bald wiedersehen dürfen!

Nach einer kurzen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück verabschiedeten wir uns dann auch von unseren Gastgebern im Ibis Hotel und machten uns auf den Heimweg.

An dieser Stelle möchten wir JDQler uns herzlich für dieses sagenhafte Wochenende bedanken.

Danke an Alex und Hermann, für die tolle Organisation!

Und natürlich vor Allem: Vielen lieben Dank unseren Freunden vom Echo va de Chrüzflue für die grosszügige Bewirtung und diesen wunderschönen Abend. Wir hoffen, dass unsere Freundschaft weiterhin bestehen bleibt und wir uns schon bald wiedersehen dürfen!

 

Bericht von Stefanie und Christine Tschanz

 

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